Aus gegebenem Anlass möchte die HELP Akademie Ihnen hiermit einige Handlungsempfehlungen zum Thema „Coronavirus“ geben

HELP Akademie: Handlungsempfehlungen zum Thema Am 01.02.2020 ist eine Verordnung über die Ausdehnung der Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten.

Meldepflichtig hiernach ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird.

Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums gibt es detaillierte Informationen dazu.

Egal ob Seniorenassistenten oder Berufsbetreuer – Sie haben es tagtäglich mit Risikogruppen zu tun, für die schon eine simple Erkältung extreme Auswirkungen haben können.

Hygiene ist dabei das oberste Gebot!

Da Coronaviren durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen werden, empfiehlt das Robert-Koch-Institut folgende Maßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus:

  • Gute Handhygiene
    Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können sie durch Berührung weiter übertragen. Deshalb sollte man die Hände immer regelmäßig waschen (beispielsweise beim nach-Hause-kommen, nach dem Toilettenbesuch, nach dem Kontakt mit Tieren). Gründliches Händewaschen mit Seife sollte mindestens 20 bis 30 Sekunden dauern. Desinfektionsmittel ist die Alternative für unterwegs.
  • Husten- und Nies-Etikette
    Abstand halten beim Husten oder Niesen und sich idealerweise von anderen Personen wegdrehen. Am besten Einwegtaschentücher benutzen und dieses anschließend in einem geschlossenen Mülleimer/Behältnis entsorgen. Ist kein Taschentuch verfügbar: In die Armbeuge niesen oder husten und sich von anderen Personen immer abwenden und wieder Hände waschen.
  • Abstand zu Erkrankten und möglichen Erkrankten (ca. 1 – 2 Meter)
    Wer eine ansteckende Infektionskrankheit hat, sollte Abstand zu anderen Personen halten (etwa ein bis zwei Meter) – das gilt vor allem bei gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen. Vor allem engen Kontakt (Umarmungen und auch schon das Hände schütteln) sollte man meiden.

Folgende Maßnahmen gelten nicht nur als Vorbeugung gegen das Coronavirus, sondern auch zur Vermeidung einer Grippe (Influenza):

  • Hände schütteln ist einer der Hauptüberträger von Viren. Deshalb ist es sicherlich sinnvoll dies grundsätzlich auch bei Grippewellen zu vermeiden.
  • Wer krank ist – auch mit einer Erkältung – sollte sich auskurieren. Sie haben eine große Verantwortung gegenüber Ihren Klienten. Wenn daher Termine abgesagt werden müssen, wird jeder Klient oder Angehöriger Verständnis haben und umgekehrt genauso.
  • Menschenansammlungen, wie z.B. volle Wartezimmer, sollte man für sich selbst und vor allem mit den Klienten zurzeit meiden – sofern dies möglich ist. Rezepte kann man in der Regel auch telefonisch bestellen und sich zuschicken lassen.

Und zum Schluss: Für gesunde Menschen sind Masken und Mundschutz im Alltag unsinnig. Zumal das Atmen mit einer solchen Maske oft schwer fällt (Bernd Salzberger/ Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie).

Hier noch eine Zusammenfassung des Robert-Koch Institutes als aktuellen Leitfaden:

Abschließend sei gesagt die Hygieneempfehlungen sollen immer – nicht nur zu Coronoavirus oder Grippe Zeiten – beherzigt werden.

Die HELP Akademie wünscht Ihnen allen und Ihren anvertrauten Personen „Bleiben Sie gesund“!