+49 89 - 21 54 59 20
|info@help-akademie.de

Aktuelles: interessante News und Infos aus der Akademie HELP

News2021-08-02T15:45:34+02:00

Aktuelles aus der Akademie HELP – interessante Neuigkeiten und aktuelle Infos

Hier finden Sie Neuigkeiten über die Akademie HELP, über die Lehrkräfte und Dozenten der Seniorenassistenten-Ausbildung und weitere aktuelle Infos.

Unsere Seniorenassistenten im Fernsehen!

Nach dem Erfolg der Presseartikel über die HELP-zertifizierten Seniorenassistentinnen und Seniorenassistenten sind zwei Fernsehsender auf Herrn Dominik Dokoupil und Frau Margret von Westphalen und ihre wertvolle Dienstleistung in der Seniorenassistenz aufmerksam geworden!

BR-Abendschau Süd hat schon im September gedreht und aus dem umfangreichen Material das dabei entstanden ist – die HELP Akademie durfte mitwirken – ist ein Beitrag in der BR-Abendschau entstanden, der am 18.09.2020 zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr ausgestrahlt wurde.

Am 08.10.2020 hat TV München ebenfalls mit einem Fernsehteam recherchiert. Frau Margret von Westphalen unterstützt als Seniorenassistentin mit großer Empathie ihre Senioren und ein kurzer Blick in den aktuelen Herbstlehrgang vermittelt einen schönen Eindruck zu der so hoch qualifizierten Ausbildung. Der Beitrag wurde am 08.10.2020 um 18:00 Uhr gesendet

Hier der Link auf den interessanten Beitrag mit Margret von Westphalen:

  • München Live TV Fernsehen
  • 8. Oktober 2020
  • 2,39 Min

Ältere Menschen die an Demenz oder anderen Erkrankungen leiden, benötigen oft Hilfe im Alltag. Seniorenassistenten helfen mit viel Engagement und Herzblut. Emma Drexler und Tim Vaassen durften Sie bei ihrer Arbeit begleiten.

Unsere Seniorenassistenten in der Presse

Die HELP-zertifizierten Seniorenassistentinnen und -assistenten finden zahlreiches Interesse in der Presse: Nach dem Erfolg von Frau Michaela Hirsch – der Gewinnerin des Innovationspreis der Stadt Ingolstadt – und Ihrem Bericht im Donaukurier, sowie Frau Caroline Möbitz mit ihrem sehr schönen Artikel in der Rheinischen Post, hat auch Herr Dominik Dokoupil einen wunderbaren Presseartikel in der Süddeutschen Zeitung über seine Tätigkeit erhalten. Auch über Frau Christiane Relke wurde Anfang November im Münchner Merkur berichtet. Wir gratulieren allen herzlich zum Erfolg in der Presseschau!

Hier jeweils der Link auf diese interessanten Beiträge:

Neuer Presseartikel

Wieder freuen wir uns über sehr schöne Presseberichte zu einer unserer Ende letzten Jahres zertifizierten Seniorenassistentinnen.

Die Seniorenassistentin Frau Manuela Seehof an die Akademieleitung der Help Akademie zu Ihren beiden Artikeln in der Zeitschrift „Bella“ und in „Meins“:

Nachdem ich mich im November selbständig gemacht habe, ist erst mal nicht viel passiert, was natürlich auch den äußeren Umständen geschuldet ist. Doch seit März läuft es bei mir an, ich habe gerade zwei feste Kunden, beides demente Herren, deren Ehefrauen Entlastung brauchen. Es macht sehr viel Spaß, auch wenn bei einem der Herren Aphasie dazu kommt, was die Kommunikation natürlich schwer macht. Aber er hat zeit seines Lebens gemalt und wir kommunizieren viel über seine Bilder, die ich immer wieder interpretieren muss. Aber wir malen auch zusammen, was sehr schön ist.
Im April gab es einen Artikel über mich in der Zeitschrift “ Bella”, nach einem kleinen in der “Meins” Ende letzten Jahres. Die HELP Akademie wurde leider nicht mit erwähnt, obwohl ich natürlich im Interview erzählt habe, wo ich meine Ausbildung gemacht habe. Das als kleinen Einblick in meinen neuen Alltag als Seniorenassistentin. Ich bin sehr glücklich mit der neuen Aufgabe (habe aber auch wirklich zauberhafte Kunden). Danke nochmal für die gute Ausbildung.
Liebe Grüße, Michaela Seehof

Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

Neuer Presseartikel

Andrea Bauer – Seniorenassistentin, Beruf oder Berufung: ein Bericht im Magazin “Vis à Vis”

Erneut wird über eine unserer erfolgreich ausgebildeten und zertifizierten Seniorenassistentinnen Frau Andrea Bauer berichtet. Wir freuen uns sehr über den schönen Bericht über ihre Person und ihre neue Berufung. Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

Neuer Presseartikel

Über Herrn Dominik Dokoupil wurde ein interessanter Presseartikel im Magazin “SeniorenInfo” veröffentlicht!

Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

Betreuervergütung – eine kurze Erläuterung der HELP Akademie zu der Vergütung für Berufsbetreuer

Betreuervergütung – eine kurze Erläuterung der HELP Akademie zu der Vergütung für Berufsbetreuer

Informationen zur aktuell gültigen Vergütungsregelung: Seit dem 27. Juli 2019 gilt das neue Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung.

Gerichtlich bestellte Betreuer/Berufsbetreuer erhalten grundsätzlich eine pauschale Vergütung für ihre Tätigkeiten.

Die Höhe der Fallpauschale richtet sich nach dem Folgenden:

  1. Bezogen auf den Betreuer:
    Der beruflichen Qualifikation des Betreuers. Studium und/oder Ausbildung. Ausgeübte berufliche Tätigkeit.
  2. Bezogen auf den Betreuten:
    a. der Dauer der Betreuung,
    b. dem gewöhnlichen Aufenthaltsort des Betreuten und
    c. dem Vermögensstatus des Betreuten.

Um heraus zu finden welche Vergütung dem Betreuer zusteht, geht man in mehreren Schritten vor:

1) In welche der Vergütungsgruppen A, B oder C ist der Betreuer eingestuft? Tabelle A, B oder C liegt dafür zu Grunde. Man kann feststellen welche Tabelle relevant ist. Die beiden anderen Tabellen benötigt man dann nicht mehr.

2) In der Tabelle geht man immer spaltenweise von links nach rechts vor:

1. Spalte „Dauer der Betreuung“:
Um welchen Zeitraum der Betreuung geht es?

2. Spalte „Gewöhnlicher Aufenthaltsort“:
Eine „stationäre Einrichtung …“ wenn der Betreute in einem Heim lebt.
Eine Wohnform (z. B. WG), in der Verpflegung oder Betreuung rund um die Uhr angeboten werden
An das Wohnangebot fest gekoppelt ist, so dass sie nicht frei wählbar ist.
Dagegen:
Wenn der Betreute entweder in einer eigenen Wohnung lebt oder in einer Wohnform, bei der er die Verpflegungs- und Betreuungsleistungen frei wählbar sind, unabhängig vom Wohnangebot, dann handelt es sich um eine „andere Wohnform“.

3. Spalte „Vermögensstatus“: „Mittellos“ ist der Betreute,

  • wenn sein Einkommen nicht mehr als ca. 820 €
  • plus Kosten der Unterkunft (Mietkosten) beträgt
  • sein Vermögen weniger als 5.000 € ist.
  • Abgezogen werden bestimmte notwendige Ausgaben wie z. B. eine Krankenversicherung.

Wenn der Betreute mittellos ist, zahlt der Staat die Vergütung des Betreuers, anderenfalls wird sie aus dem Vermögen des Betreuten entnommen.

4. Spalte „monatliche Pauschale“: Der Betrag der Vergütung des Betreuers.
Hinweis: Die Tabellen gelten nicht für ehrenamtliche Betreuer; diese erhalten keine Vergütung, sondern in der Regel eine Aufwandsentschädigung

Bitte sehen Sie die Tabellen im Einzelnen: Vergütung | Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V.
https://www.gesetze-im-internet.de/vbvg/anlage.html

Besonderen Situationen erfordern Zuschläge:

Zusätzlich zu der Fallpauschale wird bei vermögenden Betreuten eine gesonderte Pauschale von 30 € monatlich gezahlt, sofern eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
a. Es wird ein Geldvermögen von mind. 150.000 € verwaltet (ohne Abzug von Schulden)
b. Es ist ein weiterer nicht selbst (oder vom Ehegatten) bewohnter Wohnraum zu verwalten
c. Es ist ein Gewerbebetrieb des Betreuten zu führen.

Die Zusatzpauschale wird monatlich gezahlt, wenn die beschriebene Situation mindestens an einem Tag des Betreuungsmonats vorhanden war.

Die Pauschale wird insgesamt immer nur einmal pro Monat gezahlt, auch wenn mehrere der Voraussetzungen vorliegen.

Zusätzliche Einmalzahlungen
Ein Berufsbetreuer, der eine Betreuung von einem Ehrenamtsbetreuer übernimmt, erhält eine Einmalzahlung von 200 €.
Bei Übergabe einer beruflichen Betreuung an einen Ehrenamtsbetreuer erhält der abgebende Berufsbetreuer zusätzlich und einmalig eine Pauschale von 1,5 Betreuungsmonaten.

Im Lehrgang der HELP Akademie zum Berufsbetreuer lernen Sie die wichtige und vor allem richtige Berechnung Ihres Einkommens direkt von einer erfahrenen Dipl. Rechtspflegerin, also direkt aus der Praxis.

Die Weiterbildung „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz“ der HELP Akademie

Die Weiterbildung „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz“ der HELP Akademie – arbeiten Sie schon bald gegen die Einsamkeit im Alter!

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Malteser aus dem Frühjahr 2021 hat ergeben, dass sich mehr als jede fünfte Seniorin und jeder fünfte Senior ab 75 Jahren häufig, oder zumindest hin und wieder einsam fühlt. Frauen sind im hohen Alter häufiger von Einsamkeit betroffen als Männer. HELP zertifizierte Seniorenassistenten tragen erheblich dazu bei, dass Senioren und Seniorinnen aktiver und mit Freude am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Aktiv gegen Einsamkeit mit der HELP Akademie: Dies 5 Tipps helfen Senioren und Seniorinnen

Viele Senioren sind unfreiwillig alleine und leiden darunter sehr. Die Kinder haben ihre eigenen Familien und kommen nur selten zu Besuch, oder leben weit entfernt. Viele Senioren haben keine Angehörigen. Auch der Umzug in eine Seniorenwohnanlage kann problematisch sein, wenn der alte Freundeskreis wegbricht. Stirbt dann noch der Partner, droht Vereinsamung. In unseren westlichen Industriegesellschaften ist dieses Problem besonders ausgeprägt. 

Einsamkeit hat auf Psyche und Körper erhebliche Auswirkungen. Es drohen Depressionen, verstärkt Entzündungen, hoher Blutdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einsame Menschen kapseln sich immer weiter ab, sodass schließlich alle sozialen Bezüge verloren gehen. Entsprechend groß ist die Gefahr einer Medikamenten- oder Alkoholsucht.

Deshalb auch wenn man viele soziale Kontakte hat, Phasen der Einsamkeit kommen im Leben eines jeden Menschen vor. Doch Einsamkeit sollte kein Dauerzustand sein. Um aus dem Tief herauszukommen, müssen Sie allerdings aktiv werden.

HELP zertifizierte Seniorenassistenten unterstützen ihre Senioren bereits im rüstigen Alter und bevor Pflegegrade beantragt werden müssen:

Gespräche auf Augenhöhe bei Unternehmungen wie Ausflüge, Restaurantbesuche, oder im Lieblingscafé. Begleitung zu Theater- und Konzertbesuche. Frühere Hobbies wie Malen und Musik wieder aufleben lassen – Seniorenassistenten kümmern sich um alle Wünsche. Lebensfreude und Mobilität sind wieder spürbar und die Lebensqualität kehrt zurück.

  1. Senioren lernen positives Denken – Ihre HELP Seniorenassistenten motivieren und unterstützen sie dabei. Geschult in der Kommunikation und Konfliktlösung sind sie perfekte Partner.
  2. Senioren wünschen sich noch einmal eine Traumreise – HELP Seniorenassistenten erfüllen die Umsetzung dieses Wunsches als echte Profis. Geschult im Themenbereich Reisen mit Senioren und Reisemedizin organisieren und begleiten sie alles umsichtig und fürsorglich.
  3. Einen Kurs an der Volkshochschule zu belegen wäre eine Möglichkeit zu weiteren sozialen Kontakten. Eine neue Sprache zu lernen, oder Gasthörer als Senior/in an einer Universität – HELP Seniorenassistenten teilen Ihre Interessen und sorgen für eine sichere Hin- und Rückfahrt, bei Bedarf. Gedächtnistraining und Biographiearbeit sind ebenfalls Ausbildungseinheiten, die hier zum Einsatz kommen.
  4. Mehr Lebensfreude mit einem Haustier  – auch dazu sind HELP Seniorenassistenten geschult und immer bereit zu unterstützen. Sei es bei der Auswahl des geeigneten tierischen Begleiters und bei der Versorgung des pelzigen Gefährten, HELP Seniorenassistenten stehen ihren Senioren zur Seite.
  5. Senioren wünschen sich sportliche Aktivitäten  – Fitness für Senioren , ebenfalls ein Teil der HELP Zertifikats-Ausbildung in der Seniorenassistenz ist eine  perfekte Grundlage für Senioren auch sportliche Unterstützung zu erhalten.

Auch wenn altersassoziierte Krankheiten irgendwann auftreten HELP zertifizierte Seniorenassistenten stehen Ihren Senioren weiterhin empathisch und zuverlässig zur Seite, sorgen für Abwechslung und Lebensfreude und die Einsamkeit ist vergessen. Das alles hat nachweislich viele gesundheitliche positive Einflüsse bei den Senioren und man kann mit dieser professionellen Unterstützung im eigenen zu Hause entspannt und glücklich leben. Angehörige können ebenfalls zufrieden auf die Versorgung Ihrer Liebsten vertrauen und erhalten regelmäßige Rückmeldungen.

Folgen Sie Ihrem Herzen und werden Sie HELP zertifizierter „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz“. Die Senioren erwarten Sie mit großer Freude!

Bundesrat stimmt Registrierungsverordnung für Betreuer mit Maßgaben zu

Der Bundesrat stimmt der Betreuerregistrierungsverordnung mit Maßgaben zu – eine wichtige Meldung der HELP Akademie zum Sachkundenachweis ab 2023

In seiner Sitzung am 8. Juli hat der Bundesrat der Betreuerregistrierungsverordnung (BtRegV) zugestimmt, die Zustimmung jedoch an gewisse Änderungen geknüpft. Es bleibt jetzt abzuwarten, wie sich die Bundesregierung zu den Änderungen der Länderkammer verhalten wird.

Umfang des Sachkundelehrgangs

Der ursprüngliche Entwurf der Verordnung sah für die Sachkundelehrgänge einen Zeitumfang von 360 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten vor. Der Bundesrat hat – der Empfehlung seines Rechtsausschusses folgend – einem Umfang von mindestens 270 Zeitstunden einschließlich Vor- und Nachbereitungszeit zugestimmt. Es bleibt also bei den vorgegebenen 11 Modulen mit 11 Prüfungen am Ende eines jeden Moduls um das Zertifikat zu erhalten, so wie es auch im Entwurf der Verordnung angedacht war.

Die Teilnehmer*innen dieses Lehrgangs erhalten bei der HELP Akademie zukünftig eine Teilnahmebestätigung mit allen aufgeführten Unterrichtseinheiten, ein Zeugnis und ein Zertifikat.

Selbstlernphasen

Kursteilnehmer*innen mit einem Hochschulabschluss sollen bis zu 50 Prozent der Zeitstunden eines Moduls des Sachkundelehrgangs in Selbstlernphasen absolvieren können, für alle anderen Teilnehmer*innen gilt ein Anteil von bis zu 15 Prozent.

Diese Regelung gilt nicht für Modul 10 – Grundlagen der Kommunikation und Praxistransfer und Modul 11 – Betreuungsspezifische Kommunikation/Methoden der unterstützten Entscheidungsfindung. In diesen beiden Modulen ist Anwesenheit vorgeschrieben.

Anderweitiger Nachweis der Sachkunde (§ 7 BtRegV)

Die Stammbehörde soll auf Antrag im Einzelfall die Sachkunde vermuten können, wenn der Antragsteller Teilbereiche der geforderten Kenntnisse anderweitig als durch betreuungsspezifische Bildungsgänge (§ 5 BtRegV) oder den Sachkundelehrgang (§ 6 BtRegV) nachweisen kann und über eine mehrjährige für die Führung der Betreuung nutzbare Berufserfahrung verfügt, oder eine entsprechend mehrjährige Erfahrung als ehrenamtlicher Betreuer hat.

Hier sind wir guter Dinge, dass der jetzt schon sehr in die Tiefe gehende Berufsbetreuerlehrgang der HELP Akademie Anerkennung finden wird. Besonders für die zertifizierten Berufsbetreuer*innen ab 2020, die bereits aktiv in der Betreuung tätig sind. Der Bestandsschutz greift für Betreuer*innen die schon in 20219 ihre Tätigkeit aufgenommen haben.

Vollprivilegierung für Volljuristen und Sozialpädagogen/Sozialarbeiter

Die Sachkunde soll für Antragsteller mit der Befähigung zum Richteramt und Absolventen der Studiengänge Sozialpädagogik und Soziale Arbeit als nachgewiesen gelten. Für diesen Personenkreis war ursprünglich lediglich eine Teilprivilegierung vorgesehen.

Die Teilnehmer*innen mit den oben genannten Befähigungen und der Zertifizierung durch die bestandene Prüfung des Berufsbetreuerlehrgangs der HELP Akademie sollten somit allerbeste Voraussetzungen haben, besonders wenn sie schon aktiv als Berufsbetreuer*innen arbeiten.

Ein Haustier – die gute Seele von vielen Senioren – Teil 2

HELP Seniorenassistenten kümmern sich kompetent und mit viel Empathie um die treuen Gefährten ihrer Senioren.

Die großen Vorteile des Besitzes eines Hundes für Senioren.

Senioren können in vielerlei Hinsicht vom Besitz eines Hundes profitieren. Der Besitz eines Hundes hat einen sehr positiven Einfluss auf das psychische Wohlbefinden, die körperliche und emotionale Gesundheit der Senioren, hat die Forschung festgestellt.

Senioren können von Hunden unterstützt werden, egal ob sie im Garten spazieren gehen oder spielen. Beide werden diese lustige Aktivität genießen. Eine ältere Person sollte einen Hund auswählen, der in der Lage ist, ihre körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Diese Übungen helfen, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck älterer Menschen zu senken und die kardiovaskuläre Gesundheit zu verbessern.

Hunde können Ihre Lebensqualität verbessern. Haustiere können älteren Menschen mit ihren Reizen helfen, neue Freunde zu finden. Hunde können die Produktion positiver Hormone im Gehirn und im Körper steigern, was Stress abbauen und Depressionen vorbeugen kann.

Die Auswahl des richtigen Hundes ist dabei sehr wesentlich.

Wenn Senioren auf der Suche nach dem perfekten Hund sind, der sie an Ihren verbleibenden Tagen auf der Erde begleitet, gibt es einige Dinge zu beachten. Nicht nur die Rasse des Hundes muss berücksichtigt werden:

Rasse
Es ist am besten, große Hunde oder aktive Rassen zu vermeiden, besonders bei körperlichen Einschränkungen. Hunde bedürfen der Fellpflege, unterschiedliche Trainierbarkeit und insgesamt besondere Pflege. Es sollte auch der Geräuschpegel überprüft werden, hauptsächlich, wenn man in einer Wohngemeinschaft lebt.

Hundealter
Es ist am besten, einen älteren Hund zu wählen, da die meisten von ihnen bereits ausgebildet sind und im Vergleich zu Welpen weniger aktiv sind. Sie müssen auch die Lebenserwartung des Hundes berücksichtigen; Kleine Hunde haben in der Regel eine längere Lebensdauer als größere.

Temperament
Es ist am besten, zuerst mit dem Hund der Zielrasse zu interagieren und zu spielen, bevor man sich entscheidet. Das Temperament des einzelnen Hundes ist extrem individuell, auch wenn es um die Rasse geht.

Körperliche Einschränkungen und medizinische Bedürfnisse
Einschränkungen müssen unbedingt bedacht werden. Wenn man Bewegungsprobleme hat, kann dies ein Problem für einen Hund darstellen, der tägliche Spaziergänge benötigt.

Verschiedene Hunderassen, die für Senioren empfohlen werden

Hier sind 12 Rassen und dabei immer ältere Hunde ins Auge fassen, die sowohl sicher als auch nützlich sind:

Mops
Der Mops gilt als liebenswürdige, pflegeleichte und anpassungsfähige Rasse. Er ist verspielt, und erfordert nicht viele Übungen, um ihn gesund zu halten. Sie sind klein, sodass Senioren keine Schwierigkeiten haben, mit ihnen umzugehen. Aufgrund ihrer entspannten Persönlichkeit und sozialen Natur wird diese Rasse älteren Menschen empfohlen.

Bichon Frise
Der Bichon Frise ist ein kleiner Hund, der auch für ältere Menschen und Rentner empfohlen wird. Sie sind klein und leicht zu trainieren. Außerdem brauchen sie nur ein Minimum an täglicher Bewegung. Sie müssen alle ein bis zwei Monate zum Hundefriseur gehen.

Schipperke
Schipperke ist ein mittelgroßer Hund mit einem moderaten Energieniveau. Dies macht es für Senioren einfacher sie zu unterhalten und zu trainieren. Es sind Hunde die intensivere Bewegung benötigen. Diese Rasse kann überall hinreisen und wird auch als unermüdlich am besten für Menschen bezeichnet, die möchten, dass ein Hund sie zu mehr Bewegung motiviert.

Malteser
Malteser lieben es, Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen. Diese Hunderasse ist aufmerksam und auf ihre Besitzer eingestellt. Da Malteser eine der kleinsten Rassen ist, ist sie auch tragbar. Der Malteser ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn man häufig reisen möchte und einen Hund braucht, der überall dabei sein möchte.

Cavalier King Charles Spaniel
Der Cavalier King Charles Spaniel ist ein echter Schoßhund, der liebevoll und leicht anpassungsfähig ist. Sie kuscheln gerne mit ihren Besitzern. Genau wie der Malteser ist der Cavalier einfach zu handhaben. Senioren können den Cavalier überall hin mitnehmen, egal ob sie Besorgungen machen oder sich auf den Urlaub vorbereiten.

Pommern
Diese Rasse ist klein und mit liebevollem Temperament. Hundeexperten finden diese Rasse als guten Begleiter für Senioren. Es wiegt 3 bis 3 kg, wodurch es leicht zu tragen und auf Ihrem Schoß platziert werden kann. Pommersche Hunde schlafen gerne auf Ihrem Schoß, spielen mit Spielzeug und verbringen Zeit mit Ihnen.

Boston-Terrier
Diese Rasse hat eine überschaubare Größe, erfordert weniger Pflege, ist freundlich und liebt es vor allem, Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen. Viele Senioren lieben es aufgrund dieser Eigenschaften, sie als Begleiter zu haben. Der Boston Terrier liebt es, fernzusehen und sich neben seinem Besitzer im Bett zusammenzurollen. Der Boston Terrier ist glücklich und geht auf die Bedürfnisse seines Besitzers ein.

Beagle
Der Beagle ist ein charmanter, freundlicher, treuer und lustiger Hund, der seinen Besitzer wie Snoopy zum Lächeln bringen wird. Diese Rasse genießt die Gesellschaft von Menschen und anderen Hunden. Der Beagle ist unabhängig und benötigt viele Übungen, die für fitnessorientierte Senioren empfohlen werden. Die Pflege seines Fells ist einfach.

Chinese Crested
Wenn Sie auf kleinerem Raum leben, ist der Chinesische Schopfhund ein Hund der Wahl. Die Experten empfehlen diese Rasse für Senioren und Rentner. Es ist klein und liebt es, mit seinem Besitzer zusammen zu sein. Er ist bezaubernd und hat katzenartige Tendenzen, wie hoch oben zu sitzen

Windhunde
Greyhounds sind die größten Hunde auf der Liste, aber sie werden für Senioren dringend empfohlen, da sie am faulsten sind. Die Greyhounds im Ruhestand sind die perfekte Option für Senioren, da sie riesige Couch-Potatoes sind. Mit Windhund bekommen Sie auch einen pelzigen Freund, der gut sozialisiert ist.

Havaneser
Havaneser sind kleine, aber starke Hunde. Er ist einer der beliebtesten Familienhunde. Es ist normalerweise etwa 5 kg schwer und 25 cm hoch. Diese Rasse hat ein lockiges Fell und erfordert viel Kämmen. Havaneser wird Senioren empfohlen, weil sie gesellig und loyal sind. Sie gilt auch als eine der intelligentesten Rassen.

Pembroke Welsh Corgi
Dies ist eine beliebte Rasse, insbesondere beim britischen Königshaus. Der Pembroke Welsh Corgi ist ein liebevoller und kleiner Hund, der ein fuchsähnliches Aussehen hat. Es ist ein hervorragender Begleiter für Senioren. Dieser kleine Hund ist auch als einer der intelligentesten Hütehunde bekannt.

Abschließende Gedanken

Die Rasse allein ist nicht der einzige entscheidende Faktor bei der Auswahl des richtigen Hundes. Bevor man sich entscheidet einen Hund nach Hause zu bringen sollte man sich immer ausreichend Zeit nehmen den Hund und zukünftigen Begleiter kennenzulernen. Die Bedürfnisse der Senioren und die Bedürfnisse des Hundes müssen dabei immer abgewogen werden damit beide eine angenehme Zeit miteinander verbringen können.

HELP zertifizierte Seniorenassistenten unterstützen und beraten Ihre Senioren gerne mit Empathie und Fachwissen, auch in diesem Bereich für eine glückliche Zukunft für Mensch und Tier. Sollten die Senioren einmal nicht selbst für Ihr Haustier sorgen können übernehmen die Seniorenassistenten auch diese Aufgabe sehr gerne.

Ein Haustier – die gute Seele von vielen Senioren – Teil 1

HELP Seniorenassistenten kümmern sich kompetent und mit viel Empathie um die treuen Gefährten der Senioren

Ein Haustier ist oft ein großer Halt für ältere Menschen: Mit dem richtigen Haustier zur Seite blühen Senioren auf. Vielen geht es gesundheitlich deutlich besser. Selbst die Forschung ist sich einig: Menschen, die mit einem Haustier leben, sind zufriedener. Wer sich jedoch die Verantwortung alleine nicht mehr zutraut – für den gibt es Alternativen: HELP zertifizierte Seniorenassistenten.

Der Schlüssel dreht sich im Schloss und die Tür geht auf. Sofort kommt der braun-weiße Parson-Terrier Urmel angelaufen und begrüßt sein Frauchen schwanzwedelnd. Die Streicheleinheiten tun beiden gut – dem Hund, aber auch seinem Frauchen: Der Blutdruck ist gesunken, auch seelisch fühlt sich die 84-Jährige Dame viel wohler. Die Einsamkeit ist verschwunden.

Dieses Beispiel zeigt wie positiv Haustiere auf das Wohlbefinden von Menschen einwirken können. Das bestätigen auch die Hausärzte der Senioren. „Menschen, die Kontakt zu Tieren haben, sind ausgeglichener und ruhiger“, sagt ebenso der Leiter des Lehrstuhls für Geriatrie an der Universität Köln. Haustiere können für Senioren Freunde und Seelentröster sein und oft sogar therapeutische Wirkung haben. So haben Hunde beispielsweise einen günstigen Einfluss auf mehrere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf wie Übergewicht, Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Stress. Wenn sich ein Senior durch das Tier wohler fühlt, ist es durchaus vorstellbar, dass der Medikamentenverbrauch sinkt“.

Ein Haustier hilft Senioren beim Kontaktaufbau

Nicht nur der Körper profitiert von einem Tier im Haus, auch helfen Hund, Katze und Co. gegen Einsamkeit, die vielen Senioren zu schaffen macht. „Gerade durch Hunde kann man gut neue soziale Kontakte aufbauen“, sagt Carola Otterstedt, vom Bündnis Mensch und Tier.

Ein geeignetes Haustier hilft Senioren dabei ihre Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern. Dies ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt: Danach wirkt allein die Anwesenheit eines Tieres im Raum blutdrucksenkend und stressreduzierend. Beim Spiel mit ihm wird gelacht, der Körper schüttet Endorphine aus und das Wohlbefinden steigt.

So wie, wenn Rosi Mayer ,86, (Name geändert) morgens mit ihrem Papagei in den Aufenthaltsraum der Augustinum Residenz München kommt. Dann wirft Gustl erst einmal ein freundliches „Guten Morgen!“ in die Runde. Sobald die Gelbstirn-Amazone eine flotte Melodie pfeift, oder laut keckernd lacht, zaubert sie ein Lächeln auf die Gesichter der anwesenden Bewohner. Aufmerksam verfolgen die Senioren jede Regung des Vogels und animieren ihn amüsiert zum Sprechen oder Pfeifen.

Forscher der amerikanischen Universität Maryland haben herausgefunden, dass Menschen, die nicht alleine leben, zufriedener sind. Dabei sei es egal, ob man mit einem Partner oder einem Tier die Wohnung teile. „Ein Tier strukturiert den Alltag. Man muss sich um das Futter kümmern, das Tier bürsten, Käfige reinigen oder vor die Tür gehen“, sagt sie. Viele Ältere fühlten sich mit Tier auch nicht mehr so einsam.

Welches Haustier ist für Senioren am besten geeignet?

Also brauchen Senioren einfach nur einen Hund und ihr Tabletten Verbrauch sinkt?

So einfach ist das leider nicht, warnen Experten. „Die Anschaffung eines Tieres muss sehr gut überlegt und geplant werden“, so der Deutsche Tierschutzbund. Häufig haben Senioren eine falsche Vorstellungen von der Haltung und sind dann im Alltag schnell überfordert. „Als Tierhalter übernimmt man Verantwortung“.

Wer sich einen Welpen oder eine junge Katze ins Haus holt, sollte bedenken, dass die Tiere bis zu 15 Jahre alt werden können. Tierschützer raten sich Zeit zu nehmen und einen Fragenkatalog zu erstellen. Welches Haustier soll es für den Senior sein? Kann man das Tier in der Wohnung halten? Wie viel Pflege braucht es und was sind die Kosten?

HELP zertifizierte Seniorenassistenten unterstützen Ihre Senioren bei dieser Entscheidung aktiv und mit viel Engagement von der ersten Überlegung bis zur tatsächlichen Umsetzung und selbstverständlich bei der weiteren Betreuung ihrer tierischen Gefährten.

Das zukünftige neue Berufsbild des Berufsbetreuers

Höchstes Verantwortungsbewusstsein und eine ausgezeichnete Fachkenntnis durch die Weiterbildung der HELP Akademie!

Zum 01.01.1992 wurde das bis dahin geltende Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht für Erwachsene abgeschafft und durch das neu formulierte Betreuungsrecht, mit dem neu geschaffenen Institut der „Betreuung“ ersetzt. Dieses stellt das Wohl der Betreuten, ihre Selbstbestimmung und Menschenwürde in den Vordergrund. Die aktuelle, derzeitige und erstmalig gesetzliche Regelung des Fachkundenachweises, gültig ab 01.01.2023 knüpft genau daran an: Das Wohl der Betreuten hat oberste Priorität.

Das Klientel betreuerischen Handelns sind die Menschen, für die eine rechtliche Betreuung durch das Gericht angeordnet ist. Seit dem 01.01.1999 gilt als Berufsbetreuer, wer mehr als 10 Betreuungen führt oder mindestens 20 Wochenstunden für seine Betreuertätigkeit aufwendet. Ab Januar 2023 gilt als Berufsbetreuer wer neben seiner persönlichen Eignung auch den vorgeschriebenen Sachkundenachweis vorweisen kann.

Berufsbetreuer/gerichtlich bestellte Betreuer

  • sind in ihrer Berufsausübung unabhängig
  • besitzen eine besondere Handlungskompetenz in einem breiten Handlungsspektrum
  • haben ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den ihnen anvertrauten Personen und
  • erbringen ihre Leistungen individuell auf den jeweils Betreuten bezogen.

Diese Persönlichkeitsmerkmale des beruflichen Betreuers sind dabei besonders wichtig:

  • Menschenkenntnis bzw. praktische Lebens- oder Berufserfahrung
  • Selbstbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit
  • Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion und Selbstkritik
  • hohe Frustrationstoleranz und Bereitschaft, auch solche Verhaltensweisen des Betreuten zu akzeptieren, die den eigenen Werten widersprechen.
  • Empathie (Einfühlungsvermögen), Kreativität und Phantasie zur sensiblen Erkundung des Willens und des Wohls des Betreuten
  • moralische Integrität
  • soziale Kompetenzen in der verbalen und nonverbalen Kommunikation und Interaktion (z. B. Gesprächsführung, Verhandlungsgeschick, Auftreten) mit Akteuren aus vielen unterschiedlichen, Sozialkontexten.
  • Motivation zu selbstständigem, eigenverantwortlichem Arbeiten, mit unverzichtbarer Zuverlässigkeit und Rechtschaffenheit, Entscheidungskompetenz sowie einem ausgeprägten Organisationstalent.

Zur professionellen Führung von Betreuungen sind folgende Qualifikationen erforderlich:

  • Zur Ermittlung von Wohl und Wille des Klienten sind Kenntnisse in den Methoden qualifizierter Beratungs- und Unterstützungsarbeit nötig.
  • Kern der Betreuungstätigkeit ist die rechtliche Vertretung. Deshalb sind einschlägige Rechtskenntnisse zur Berufsausübung unabdingbar.
  • Die Nutzung der Möglichkeiten der Rehabilitation der psychisch kranken bzw. körperlich, geistig oder seelisch behinderten Betreuten ist eine der Pflichten des Betreuers. Folglich sind medizinische, psychiatrische und psychologische Grundkenntnisse insbesondere im Bereich der Gesundheitssorge notwendig.
  • Wirtschaftliche und kaufmännische Grundkenntnisse sind für die Daseinssicherung und die Vermögenssorge erforderlich.
  • Die Nutzung der Möglichkeiten zur sozialen Reintegration erfordert humanwissenschaftliche Kenntnisse.
  • Von beruflichen Betreuern wird nicht nur die Kenntnis des Ressourcennetzwerks der lokalen bzw. regionalen Hilfeinstitutionen erwartet. Vielmehr ist es unerlässlich, dass Berufsbetreuer selbst als Teil dieses Hilfenetzwerkes aktiv sind.
  • Für die Führung von Betreuungen ist Planungs- und Kommunikationsfähigkeit gefordert.

Zur Qualitätssicherung in der Berufsbetreuung gehören:

  • Verpflichtung zur Fort- und Weiterbildung,
  • Anwendung und Entwicklung von Standards in der beruflichen Betreuungsarbeit,
  • Verpflichtung zur professionellen Arbeitsweise,
  • Verpflichtung zur kollegialen Zusammenarbeit.

Neu:

  • Ab 01.01.2023 der behördlich geforderte Sachkundenachweis mit den vorgegebenen Unterrichtsstunden und Modulprüfungen
  • Die jährliche Rückmeldung bei den Stammbehörde

Professionell arbeitende Betreuer zeichnen sich jetzt und in Zukunft aus durch:

  • Erstellung eines individuellen Betreuungsplanes für jeden Klienten,
  • gewissenhafte Dokumentation ihrer Arbeit
  • regelmäßigen fachlichen Austausch bzw. die Kooperation mit Kollegen
  • regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen
  • Reflexion ihres Tuns in Form von Fallbesprechungen und Supervision
  • Vorsorge für eine problemlose Vertretungsregelung im Urlaubs- und Krankheitsfall
  • adäquate Ausstattung ihres Betreuerbüros.

Die HELP Akademie arbeitet bereits intensiv mit dem gesamten Dozententeam an der Umsetzung der neuen Anforderungen für 2023. Wir wollen sie auch in Zukunft mit allem Know how und allen Kompetenzen unserer hoch engagierten Dozenten in Ihre neue Zukunft begleiten.

“Sachkundenachweis” für Berufsbetreuer ab 1. Januar 2023

Berufsbetreuerlehrgang ab dem 01.01.2023: Was versteht man unter dem Begriff „Sachkundenachweis“?

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Berufsbetreuer ist ab 01.01.2023 die Registrierung bei der Stammbehörde. Voraussetzungen für eine Registrierung sind neben der persönlichen Eignung und Zuverlässigkeit, sowie dem Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung insbesondere der Nachweis einer ausreichenden Sachkunde für die Tätigkeit als beruflicher Betreuer, also der Sachkundenachweis.

Dabei ist zu unterscheiden:

  • Ob der Sachkundennachweis erbracht werden muss, oder ob der Nachweis der Sachkunde vermutet wird, (Betreuungsorganisationsgesetz BtOG). Es hängt davon ob, wie lange bereits berufliche Betreuungen geführt wurden.
  • Was der Sachkundenachweis erfasst, ist in der Betreuungsregistrierungsverordnung (BtRegV) und der Anlage zu § 3 Abs. 4 BtRegV geregelt. Hier werden unterschiedliche Kenntnisse in § 3 BtRegV genannt.
  • Wie der Sachkundenachweis erbracht werden muss, ist in den §§ 4 ff BtRegV geregelt. Der Nachweis kann durch Zeugnisse oder andere Nachweise erbracht werden. Insbesondere kann die Sachkunde durch sog. Sachkundelehrgänge erbracht werden. Die inhaltliche Konkretisierung eines Sachkundelehrgangs ist in der Anlage zu § 3 Abs. 4 BtRegV in einem Modulsystem erfasst. Die Module sehen verschiedene Themen als Unterrichtseinheiten vor mit der jeweiligen Mindeststundenzahl.

Im Zertifikatslehrgang „Berufsbetreuer“ der HELP Akademie wird durch hoch erfahrene Dozenten eine praxisorientierte, grundlegende und systematische Ausbildung angeboten.

Für Betreuer, die zum 01.01.2023 bereits seit mindestens drei Jahren berufliche Betreuungen führen, wird gesetzlich vermutet, dass sie über die erforderliche Sachkunde verfügen. Diese muss also nicht nachgewiesen werden. Daher entfällt der Sachkundenachweis.

Grundsätzlich ist es möglich, die erforderliche Sachkunde durch ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss eines anerkannten Studien-, Aus- oder Weiterbildungsgangs oder durch anderweitigen Nachweis zu erbringen. Es kommt dann im Einzelfall darauf an, welche Kenntnisse dadurch abgedeckt sind. Dies wird anhand der für den Sachkundelehrgang entwickelten Module beurteilt. Durch anerkannte Studien-, Aus- oder Weiterbildungen können daher Teilbereiche der Sachkunde nachgewiesen werden (vgl. §5, 7, 15 BtRegV)

Die fehlenden Kenntnisse müssen dann -z.B. durch einzelne ergänzende Module eines Sachkundelehrgangs- erbracht werden. Jedes Modul muss mit einer bestandenen Prüfung enden (§ 6 Abs. 3 BtRegV). Möglich sind schriftliche Aufsichtsarbeiten, Hausarbeiten oder mündliche Prüfungen.

Es gibt Kurse schon jetzt, die den zukünftigen Sachkundekursen annähernd entsprechen. Die könnten dann zwar nicht als Sachkundelehrgang gewertet werden, aber nach der Übergangsregelung in § 15 BtRegV angerechnet werden. § 15 BtRegV räumt der Behörde dabei das Ermessen ein. Um die fehlenden Kenntnisse in einzelnen Bereichen „abzudecken“, reicht dann die Belegung der jeweiligen einzelnen Module.

Interessant könnten solche Kurse vor allem für Betreuer sein, die sich einen Aufstieg innerhalb des Vergütungssystems erhoffen – gem. dem neuen § 8 Abs. 2 VBVG wird es für die Einstufung nicht mehr darauf ankommen, ob eine Berufs- oder Hochschulausbildung auch betreuungsrelevante Kenntnisse vermittelt hat. So wird in Zukunft z.B. auch ein abgeschlossenes rein technisches Studium zu einem Anspruch auf Vergütung gem. der Tabelle C berechtigen. Allerdings wird dies gem. § 19 Abs. 1 VBVG erst dann gelten, wenn gegenüber der Stammbehörde die Sachkunde nachgewiesen wurde.

Auf Antrag entscheidet die Stammbehörde bereits vor dem Registrierungsverfahren, ob und in welchem Umfang der anderweitige, bereits vorhandene Nachweis der Sachkunde durch Ihre Unterlagen bereits erbracht wird.

Der nächste Berufsbetreuerlehrgang der HELP Akademie beginnt am 10.09.2022. Es sind noch Restplätze verfügbar und der Frühbucherrabatt 15 % ist noch bis 10. Juni 2022 buchbar. Entscheiden Sie sich jetzt noch vor dem 01.01.2023 mit der Weiterbildung zu beginnen. Lassen Sie sich von uns beraten. Es lohnt sich!

Registrierungsverfahren für Berufsbetreuer ab 1. Januar 2023

Ab 1. Januar 2023 darf als Berufsbetreuer nur noch tätig sein, wer erfolgreich ein Registrierungsverfahren durchlaufen hat.

Worauf müssen sich rechtliche Betreuer einstellen?

Wenn man schon als Berufsbetreuer tätig ist

Grundsätzlich erfolgt eine Registrierung nur auf Antrag. Einen Antrag muss daher jeder stellen, auch bereits tätige rechtliche Betreuer.

Der Antrag für bereits berufsmäßig tätige Betreuer ist bis spätestens zum 30.06.2023 zu stellen. Bis zur Entscheidung über den Antrag gelten diese Berufsbetreuer als vorläufig registriert. Dem Wortlaut des Gesetzes nach (§ 32 Abs. 1 BtOG) wird diese Frist wohl nur gewahrt, wenn neben dem Antrag auch der Nachweis zur Haftpflichtversicherung, Führungszeugnis und Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis vorliegt.

Wie läuft das Registrierungsverfahren ab?

Das Registrierungsverfahren beginnt mit dem Antrag, der bei der örtlich zuständigen Stammbehörde zu stellen ist. Stammbehörde ist die Behörde, in deren Zuständigkeitsbereich sich der Sitz des beruflichen Betreuers befindet oder errichtet werden soll. Sofern ein solcher nicht besteht, der Wohnsitz. Dem Antrag sind weitere Unterlagen beizufügen, u.a. polizeiliches Führungszeugnis und Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis (Einzelheiten finden sich in § 24 BtOG). Im Rahmen des Registrierungsverfahrens prüft die Stammbehörde das Vorliegen der Registrierungsvoraussetzungen (§ 23 BtOG).

Welches sind die Registrierungsvoraussetzungen?

Die Registrierungsvoraussetzungen sind:
a) die persönliche Eignung und Zuverlässigkeit,
b) ausreichende Sachkunde
c) Nachweis über eine Haftpflichtversicherung (Deckungssumme mind. 250.000,00 Euro).

Zur Feststellung der persönlichen Eignung hat die Stammbehörde mit dem Antragsteller ein persönliches Gespräch zu führen (dieses entfällt für Betreuer, die bereits vor dem 01.01.2023 berufsmäßig Betreuungen geführt haben.

Gibt es Besonderheiten, wenn der Betreuer bereits vor dem 01.01.2023 als Berufsbetreuer tätig war?

  • Betreuer, die zum 01.01.2023 bereits mindestens drei Jahre berufsmäßig Betreuungen geführt haben (also bereits vor dem 1.01.2020 als berufliche Betreuer tätig waren) müssen keinen Sachkundenachweis erbringen. Bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen (wie vor) kann daher eine endgültige Registrierung erfolgen.
  • Für alle anderen Betreuer, die erst ab 01.01.2020 Betreuungen berufsmäßig geführt haben, entfällt der Sachkundenachweis nicht. Der Sachkundenachweis muss aber noch nicht sofort bei Antragstellung erbracht werden.

Im Übrigen gilt für beide Gruppen: Mit Antragstellung erfolgt eine vorläufige Registrierung. Mit dem Antrag auf Registrierung sind neben Nachweis über Haftpflichtversicherung, aktuellem Führungszeugnis sowie Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis auch ein gerichtlicher Beschluss über eine aktuelle geführte Betreuung vorzulegen. Das Eignungsgespräch bei der Stammbehörde entfällt.

Aufgaben und Pflichten der Berufsbetreuer und Berufsbetreuerinnen

Wie lange gilt die vorläufige Registrierung und was passiert, wenn der Sachkundenachweis nicht bis Ende der Frist der vorläufigen Registrierung erbracht wird?

Die vorläufige Registrierung läuft nach bisher geltender Frist bis längstens 1.01.2024; diese Frist wird aber voraussichtlich bis 30.06.2025 verlängert werden. Wird bis zum Fristende der erforderliche Sachkundenachweis nicht erbracht, wird die vorläufige Registrierung widerrufen (§ 32 Abs. 2 S. 3 BtOG).

Wie lange wird das Registrierungsverfahren dauern?

Die Dauer des Registrierungsverfahrens hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Allerdings bestimmt § 24 Abs. 3 BtOG, dass über den Antrag innerhalb von 3 Monaten zu entscheiden ist. Diese Frist beginnt mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Bei besonderen Schwierigkeiten der Angelegenheit kann die Bearbeitungszeit allerdings einmalig angemessen verlängert werden.

Kann auch schon vor dem 01.01.2023 der Antrag auf Registrierung gestellt werden, um das Verfahren zu beschleunigen?

Die zuständigen Registrierungsbehörden (Stammbehörden) müssen noch durch Landesrecht bestimmt werden. Die hierfür notwendigen Verordnungen sind derzeit noch nicht verabschiedet. Darüber hinaus tritt das Gesetz erst zum 01.01.2023 in Kraft. Daher würden auch die gesetzlichen Grundlagen für ein Handeln der Behörde vor diesem Zeitpunkt fehlen.

Der nächste Berufsbetreuerlehrgang der HELP Akademie beginnt am 10.09.2022.Es sind noch Restplätze verfügbar und der Frühbucherrabatt 15 % ist noch bis 10. Juni 2022 buchbar

Nach oben