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News2021-08-02T15:45:34+02:00

Aktuelles aus der Akademie HELP – interessante Neuigkeiten und aktuelle Infos

Hier finden Sie Neuigkeiten über die Akademie HELP, über die Lehrkräfte und Dozenten der Seniorenassistenten-Ausbildung und weitere aktuelle Infos.

Unsere Seniorenassistenten im Fernsehen!

Nach dem Erfolg der Presseartikel über die HELP-zertifizierten Seniorenassistentinnen und Seniorenassistenten sind zwei Fernsehsender auf Herrn Dominik Dokoupil und Frau Margret von Westphalen und ihre wertvolle Dienstleistung in der Seniorenassistenz aufmerksam geworden!

BR-Abendschau Süd hat schon im September gedreht und aus dem umfangreichen Material das dabei entstanden ist – die HELP Akademie durfte mitwirken – ist ein Beitrag in der BR-Abendschau entstanden, der am 18.09.2020 zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr ausgestrahlt wurde.

Am 08.10.2020 hat TV München ebenfalls mit einem Fernsehteam recherchiert. Frau Margret von Westphalen unterstützt als Seniorenassistentin mit großer Empathie ihre Senioren und ein kurzer Blick in den aktuelen Herbstlehrgang vermittelt einen schönen Eindruck zu der so hoch qualifizierten Ausbildung. Der Beitrag wurde am 08.10.2020 um 18:00 Uhr gesendet

Hier der Link auf den interessanten Beitrag mit Margret von Westphalen:

  • München Live TV Fernsehen
  • 8. Oktober 2020
  • 2,39 Min

Ältere Menschen die an Demenz oder anderen Erkrankungen leiden, benötigen oft Hilfe im Alltag. Seniorenassistenten helfen mit viel Engagement und Herzblut. Emma Drexler und Tim Vaassen durften Sie bei ihrer Arbeit begleiten.

Unsere Seniorenassistenten in der Presse

Die HELP-zertifizierten Seniorenassistentinnen und -assistenten finden zahlreiches Interesse in der Presse: Nach dem Erfolg von Frau Michaela Hirsch – der Gewinnerin des Innovationspreis der Stadt Ingolstadt – und Ihrem Bericht im Donaukurier, sowie Frau Caroline Möbitz mit ihrem sehr schönen Artikel in der Rheinischen Post, hat auch Herr Dominik Dokoupil einen wunderbaren Presseartikel in der Süddeutschen Zeitung über seine Tätigkeit erhalten. Auch über Frau Christiane Relke wurde Anfang November im Münchner Merkur berichtet. Wir gratulieren allen herzlich zum Erfolg in der Presseschau!

Hier jeweils der Link auf diese interessanten Beiträge:

Neuer Presseartikel

Wieder freuen wir uns über sehr schöne Presseberichte zu einer unserer Ende letzten Jahres zertifizierten Seniorenassistentinnen.

Die Seniorenassistentin Frau Manuela Seehof an die Akademieleitung der Help Akademie zu Ihren beiden Artikeln in der Zeitschrift „Bella“ und in „Meins“:

Nachdem ich mich im November selbständig gemacht habe, ist erst mal nicht viel passiert, was natürlich auch den äußeren Umständen geschuldet ist. Doch seit März läuft es bei mir an, ich habe gerade zwei feste Kunden, beides demente Herren, deren Ehefrauen Entlastung brauchen. Es macht sehr viel Spaß, auch wenn bei einem der Herren Aphasie dazu kommt, was die Kommunikation natürlich schwer macht. Aber er hat zeit seines Lebens gemalt und wir kommunizieren viel über seine Bilder, die ich immer wieder interpretieren muss. Aber wir malen auch zusammen, was sehr schön ist.
Im April gab es einen Artikel über mich in der Zeitschrift “ Bella”, nach einem kleinen in der “Meins” Ende letzten Jahres. Die HELP Akademie wurde leider nicht mit erwähnt, obwohl ich natürlich im Interview erzählt habe, wo ich meine Ausbildung gemacht habe. Das als kleinen Einblick in meinen neuen Alltag als Seniorenassistentin. Ich bin sehr glücklich mit der neuen Aufgabe (habe aber auch wirklich zauberhafte Kunden). Danke nochmal für die gute Ausbildung.
Liebe Grüße, Michaela Seehof

Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

Neuer Presseartikel

Andrea Bauer – Seniorenassistentin, Beruf oder Berufung: ein Bericht im Magazin “Vis à Vis”

Erneut wird über eine unserer erfolgreich ausgebildeten und zertifizierten Seniorenassistentinnen Frau Andrea Bauer berichtet. Wir freuen uns sehr über den schönen Bericht über ihre Person und ihre neue Berufung. Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

Neuer Presseartikel

Über Herrn Dominik Dokoupil wurde ein interessanter Presseartikel im Magazin “SeniorenInfo” veröffentlicht!

Den Artikel können Sie hier als PDF lesen:

“Sachkundenachweis” für Berufsbetreuer ab 1. Januar 2023

Berufsbetreuerlehrgang ab dem 01.01.2023: Was versteht man unter dem Begriff „Sachkundenachweis“?

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Berufsbetreuer ist ab 01.01.2023 die Registrierung bei der Stammbehörde. Voraussetzungen für eine Registrierung sind neben der persönlichen Eignung und Zuverlässigkeit, sowie dem Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung insbesondere der Nachweis einer ausreichenden Sachkunde für die Tätigkeit als beruflicher Betreuer, also der Sachkundenachweis.

Dabei ist zu unterscheiden:

  • Ob der Sachkundennachweis erbracht werden muss, oder ob der Nachweis der Sachkunde vermutet wird, (Betreuungsorganisationsgesetz BtOG). Es hängt davon ob, wie lange bereits berufliche Betreuungen geführt wurden.
  • Was der Sachkundenachweis erfasst, ist in der Betreuungsregistrierungsverordnung (BtRegV) und der Anlage zu § 3 Abs. 4 BtRegV geregelt. Hier werden unterschiedliche Kenntnisse in § 3 BtRegV genannt.
  • Wie der Sachkundenachweis erbracht werden muss, ist in den §§ 4 ff BtRegV geregelt. Der Nachweis kann durch Zeugnisse oder andere Nachweise erbracht werden. Insbesondere kann die Sachkunde durch sog. Sachkundelehrgänge erbracht werden. Die inhaltliche Konkretisierung eines Sachkundelehrgangs ist in der Anlage zu § 3 Abs. 4 BtRegV in einem Modulsystem erfasst. Die Module sehen verschiedene Themen als Unterrichtseinheiten vor mit der jeweiligen Mindeststundenzahl.

Im Zertifikatslehrgang „Berufsbetreuer“ der HELP Akademie wird durch hoch erfahrene Dozenten eine praxisorientierte, grundlegende und systematische Ausbildung angeboten.

Für Betreuer, die zum 01.01.2023 bereits seit mindestens drei Jahren berufliche Betreuungen führen, wird gesetzlich vermutet, dass sie über die erforderliche Sachkunde verfügen. Diese muss also nicht nachgewiesen werden. Daher entfällt der Sachkundenachweis.

Grundsätzlich ist es möglich, die erforderliche Sachkunde durch ein Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss eines anerkannten Studien-, Aus- oder Weiterbildungsgangs oder durch anderweitigen Nachweis zu erbringen. Es kommt dann im Einzelfall darauf an, welche Kenntnisse dadurch abgedeckt sind. Dies wird anhand der für den Sachkundelehrgang entwickelten Module beurteilt. Durch anerkannte Studien-, Aus- oder Weiterbildungen können daher Teilbereiche der Sachkunde nachgewiesen werden (vgl. §5, 7, 15 BtRegV)

Die fehlenden Kenntnisse müssen dann -z.B. durch einzelne ergänzende Module eines Sachkundelehrgangs- erbracht werden. Jedes Modul muss mit einer bestandenen Prüfung enden (§ 6 Abs. 3 BtRegV). Möglich sind schriftliche Aufsichtsarbeiten, Hausarbeiten oder mündliche Prüfungen.

Es gibt Kurse schon jetzt, die den zukünftigen Sachkundekursen annähernd entsprechen. Die könnten dann zwar nicht als Sachkundelehrgang gewertet werden, aber nach der Übergangsregelung in § 15 BtRegV angerechnet werden. § 15 BtRegV räumt der Behörde dabei das Ermessen ein. Um die fehlenden Kenntnisse in einzelnen Bereichen „abzudecken“, reicht dann die Belegung der jeweiligen einzelnen Module.

Interessant könnten solche Kurse vor allem für Betreuer sein, die sich einen Aufstieg innerhalb des Vergütungssystems erhoffen – gem. dem neuen § 8 Abs. 2 VBVG wird es für die Einstufung nicht mehr darauf ankommen, ob eine Berufs- oder Hochschulausbildung auch betreuungsrelevante Kenntnisse vermittelt hat. So wird in Zukunft z.B. auch ein abgeschlossenes rein technisches Studium zu einem Anspruch auf Vergütung gem. der Tabelle C berechtigen. Allerdings wird dies gem. § 19 Abs. 1 VBVG erst dann gelten, wenn gegenüber der Stammbehörde die Sachkunde nachgewiesen wurde.

Auf Antrag entscheidet die Stammbehörde bereits vor dem Registrierungsverfahren, ob und in welchem Umfang der anderweitige, bereits vorhandene Nachweis der Sachkunde durch Ihre Unterlagen bereits erbracht wird.

Der nächste Berufsbetreuerlehrgang der HELP Akademie beginnt am 10.09.2022. Es sind noch Restplätze verfügbar und der Frühbucherrabatt 15 % ist noch bis 10. Juni 2022 buchbar. Entscheiden Sie sich jetzt noch vor dem 01.01.2023 mit der Weiterbildung zu beginnen. Lassen Sie sich von uns beraten. Es lohnt sich!

Registrierungsverfahren für Berufsbetreuer ab 1. Januar 2023

Ab 1. Januar 2023 darf als Berufsbetreuer nur noch tätig sein, wer erfolgreich ein Registrierungsverfahren durchlaufen hat.

Worauf müssen sich rechtliche Betreuer einstellen?

Wenn man schon als Berufsbetreuer tätig ist

Grundsätzlich erfolgt eine Registrierung nur auf Antrag. Einen Antrag muss daher jeder stellen, auch bereits tätige rechtliche Betreuer.

Der Antrag für bereits berufsmäßig tätige Betreuer ist bis spätestens zum 30.06.2023 zu stellen. Bis zur Entscheidung über den Antrag gelten diese Berufsbetreuer als vorläufig registriert. Dem Wortlaut des Gesetzes nach (§ 32 Abs. 1 BtOG) wird diese Frist wohl nur gewahrt, wenn neben dem Antrag auch der Nachweis zur Haftpflichtversicherung, Führungszeugnis und Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis vorliegt.

Wie läuft das Registrierungsverfahren ab?

Das Registrierungsverfahren beginnt mit dem Antrag, der bei der örtlich zuständigen Stammbehörde zu stellen ist. Stammbehörde ist die Behörde, in deren Zuständigkeitsbereich sich der Sitz des beruflichen Betreuers befindet oder errichtet werden soll. Sofern ein solcher nicht besteht, der Wohnsitz. Dem Antrag sind weitere Unterlagen beizufügen, u.a. polizeiliches Führungszeugnis und Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis (Einzelheiten finden sich in § 24 BtOG). Im Rahmen des Registrierungsverfahrens prüft die Stammbehörde das Vorliegen der Registrierungsvoraussetzungen (§ 23 BtOG).

Welches sind die Registrierungsvoraussetzungen?

Die Registrierungsvoraussetzungen sind:
a) die persönliche Eignung und Zuverlässigkeit,
b) ausreichende Sachkunde
c) Nachweis über eine Haftpflichtversicherung (Deckungssumme mind. 250.000,00 Euro).

Zur Feststellung der persönlichen Eignung hat die Stammbehörde mit dem Antragsteller ein persönliches Gespräch zu führen (dieses entfällt für Betreuer, die bereits vor dem 01.01.2023 berufsmäßig Betreuungen geführt haben.

Gibt es Besonderheiten, wenn der Betreuer bereits vor dem 01.01.2023 als Berufsbetreuer tätig war?

  • Betreuer, die zum 01.01.2023 bereits mindestens drei Jahre berufsmäßig Betreuungen geführt haben (also bereits vor dem 1.01.2020 als berufliche Betreuer tätig waren) müssen keinen Sachkundenachweis erbringen. Bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen (wie vor) kann daher eine endgültige Registrierung erfolgen.
  • Für alle anderen Betreuer, die erst ab 01.01.2020 Betreuungen berufsmäßig geführt haben, entfällt der Sachkundenachweis nicht. Der Sachkundenachweis muss aber noch nicht sofort bei Antragstellung erbracht werden.

Im Übrigen gilt für beide Gruppen: Mit Antragstellung erfolgt eine vorläufige Registrierung. Mit dem Antrag auf Registrierung sind neben Nachweis über Haftpflichtversicherung, aktuellem Führungszeugnis sowie Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis auch ein gerichtlicher Beschluss über eine aktuelle geführte Betreuung vorzulegen. Das Eignungsgespräch bei der Stammbehörde entfällt.

Aufgaben und Pflichten der Berufsbetreuer und Berufsbetreuerinnen

Wie lange gilt die vorläufige Registrierung und was passiert, wenn der Sachkundenachweis nicht bis Ende der Frist der vorläufigen Registrierung erbracht wird?

Die vorläufige Registrierung läuft nach bisher geltender Frist bis längstens 1.01.2024; diese Frist wird aber voraussichtlich bis 30.06.2025 verlängert werden. Wird bis zum Fristende der erforderliche Sachkundenachweis nicht erbracht, wird die vorläufige Registrierung widerrufen (§ 32 Abs. 2 S. 3 BtOG).

Wie lange wird das Registrierungsverfahren dauern?

Die Dauer des Registrierungsverfahrens hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Allerdings bestimmt § 24 Abs. 3 BtOG, dass über den Antrag innerhalb von 3 Monaten zu entscheiden ist. Diese Frist beginnt mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Bei besonderen Schwierigkeiten der Angelegenheit kann die Bearbeitungszeit allerdings einmalig angemessen verlängert werden.

Kann auch schon vor dem 01.01.2023 der Antrag auf Registrierung gestellt werden, um das Verfahren zu beschleunigen?

Die zuständigen Registrierungsbehörden (Stammbehörden) müssen noch durch Landesrecht bestimmt werden. Die hierfür notwendigen Verordnungen sind derzeit noch nicht verabschiedet. Darüber hinaus tritt das Gesetz erst zum 01.01.2023 in Kraft. Daher würden auch die gesetzlichen Grundlagen für ein Handeln der Behörde vor diesem Zeitpunkt fehlen.

Der nächste Berufsbetreuerlehrgang der HELP Akademie beginnt am 10.09.2022.Es sind noch Restplätze verfügbar und der Frühbucherrabatt 15 % ist noch bis 10. Juni 2022 buchbar

Wie finanziere ich meinen Lehrgang?

Sehr oft ist das ein wesentliches Entscheidungskriterium vor Ihrem Beginn in eine neue und erfüllende Tätigkeit in der Seniorenassistenz, oder als Berufsbetreuer.

Dieser Rahmenkredit kann Ihnen helfen Ihren so wichtigen Wunsch zu einer neuen Zukunft zu erfüllen, auch wenn er nicht die gesamten Kosten abdecken wird. Es ist aber eine große Erleichterung und die Teilnehmer unserer Lehrgänge die dieses Angebot genutzt haben waren durchgehend sehr zufrieden.

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Ein Angebot der Raiffeisen Bank International – eine führende Bank in Österreich (mit Sitz in Wien) – mit ca. 16,8 Mio. Kunden und 200 Geschäftsstellen.

Eine echte Finanzierungshilfe für Ihren Berufsbetreuer- oder Seniorenassistentenlehrgang.

Dieses Angebot ist ausschließlich für Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland oder Österreich gedacht.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Betreuungskraft nach § 45b SGB XI, § 53c SGB XII und einem Seniorenassistenten

Eine Frage die uns sehr oft gestellt wird und hier der Vergleich:

Wenn man tatsächlich vor der Wahl steht, ist die Qualifizierung zur Betreuungskraft nach der Richtlinie § 53 c SGB XIzu bevorzugen.

Die Qualifizierung nach § 53 c ist wesentlich umfangreicher, dementsprechend grösser sind die späteren Einsatzmöglichkeiten.

Alle Ausbildungsinhalte des § 45b sind auch in § 53 c enthalten.

Als Betreuungskraft nach § 53 c kann man sowohl in stationären Pflegeeinrichtungen arbeiten als auch bei der Vielzahl an ambulanten Pflegediensten von privaten Unternehmen und gemeinnützigen Trägern. Eine Betreuungskraft in Vollzeit ist maximal für 20 Heimbewohner zuständig.

Um als Betreuungskraft arbeiten zu können, ist eine Qualifizierungsmaßnahme mit mindestens 160 Stunden zzgl. 2 Wochen Praktikum vorgeschrieben. In der Pflege werden die Betreuungskräfte nicht eingesetzt.

Mit einer Qualifikation nach § 53 c SGB XI ist zudem die Wahrscheinlichkeit viel höher eine Festanstellung zu finden anstatt nur einen 450,00 € Mini-Job

Der § 45 b SGB XI regelt zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen im häuslichen Bereich, also für hilfebedürftige Menschen die nicht in einem Pflegeheim, sondern in ihrer eigenen Wohnung leben.

Dazu gibt es ein festgeschriebenes Schulungskonzept mit 40 Schulstunden.

Das bedeutet, dass nun auch dementen Menschen ohne Pflegestufe (= Pflegestufe 0) aber mit “eingeschränkter Alltagskompetenz” eine zusätzliche Betreuungskraft nach § 45 b zusteht sowie Menschen mit Pflegestufe aber ohne “eingeschränkte Alltagskompetenz”. Besonders pflegende Angehörige sollen damit entlastet werden. Die Tätigkeit als Betreuungskraft nach  § 45 b wird auch als “niedrigschwelliges Angebot” bezeichnet.

Die Qualifikation nach § 45 b SGB XI ist die richtige Wahl, wenn man nur wenige Stunden im Monat eine einfache Betreuung ausüben will.

Hier nochmals der Vergleich:

Betreuungskraft
nach § 45 b
Betreuungskraft
nach § 53 c
Berufsperspektive Gut – Besser –
Qualifizierungsmaßnahme Einfach Umfangreicher
Ausbildungsumfang 40 Stunden 160 Stunden + Praktikum
Ausbildungsanbieter wenige Angebote bessere Auswahl
Ausbildungskosten ~ 500 EUR ~ 1.480 EUR
Jährliche Fortbildung meist 8 Std. immer 16 Std.
Arbeiten bei ambulanten Pflegediensten Ja Ja
Arbeiten in Pflegeheimen Nein Ja
Tätigkeit Eher einfach Verantwortungsvoller
Verdienst oft 450,00 € Minijob meist Pflege-Mindestlohn
Selbstständigkeit möglich Ja Ja*

Als Betreuungsdienst, oder wenn man selbstständig auf eigene Rechnung arbeiten möchte, benötigt man dafür eine behördliche Zulassung des Betreuungsangebots sowie eine Abrechnungsnummer für die Krankenkassen.

Die genaue Ausgestaltung ist den einzelnen Ländern überlassen und unterscheiden sich durchaus. In zwischen eröffnen aber immer mehr Länder den Zugang zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag auch für selbständige Erwerbstätige und lassen diese nach Landesrecht zu. Oft ist dabei eine Fachkraftüberwachung erforderlich, sowie eine jährliche Fortbildung von 8 Unterrichtsstunden.

Nun der Vergleich zu den Seniorenassistenten, ausgebildet bei der HELP Akademie:

Seniorenassistenten arbeiten grundsätzlich auf Honorarbasis und sind somit gewerblich selbständige (Klein-)Unternehmer. Ihre Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten sind sehr viel vielfältiger als bei den Betreuungskräften § 45 b und 53 c. Auch sie pflegen dabei nicht.

Ihr Stundensatz beträgt in der Regel zwischen 40,00 bis 50,00 € in der Stunde. Welche Gelder die Senioren mit Pflegegrad von den Pflegekassen abrufen können und eine mögliche direkte Abrechnung des Entlastungsbetrages wir u.a. in der Ausbildung geschult.

Seniorenassistenten teilen sich Ihre Arbeitszeiten und Aufgaben selbst ein und haben keinen Weisungsberechtigten. Meist unterstützen sie ca. 5 Senioren dauerhaft und regelmäßig. Dabei entlasten Sie die Angehörigen maßgeblich und auch die alleinstehenden Senioren begleiten sie fürsorglich, zuverlässig und empathisch durch alle Bereiche der täglichen Abläufe und Aktivitäten.

Sie werden in der HELP Akademie sehr umfangreich ausgebildet in 185 Schulstunden mit 4 Zwischenprüfungen und einem Zertifizierungstag. „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz“ ist dann die offizielle Bezeichnung auf dem persönlichen Zertifikat nach erfolgreichem Bestehen. Eine gesetzliche Vorschrift so wie bei den Betreuungskräften 53 c und 45 b gibt es hier nicht.

Seniorenassistenten sollen Lebensfreude und Mobilität zurückbringen, Freizeit gestalten, aber auch altersassoziierte Krankheiten, bis möglicher weise auch den palliativen Weg begleiten sowie den Angehörigen regelmäßig berichten.

Sie sind echte Allrounder und es sollten keine Fragen oder Wünsche offen bleiben. Wenn Sie eine Aufgabe selbst nicht lösen können, sollten sie ein gutes Netzwerk aufgebaut haben und eine weitere Person zuziehen können. Ihre Auftraggeber sind immer die Senioren, oder deren Angehörige, nur denen sind sie verpflichtet.

Seniorenassistenz ist eine echte Berufung bei der man neben der hochqualifizierten Weiterbildung der HELP Akademie, auch sehr viel Kreativität aus seiner eigenen Lebenserfahrung einbringen kann.

Den Abschied planen – Seniorenassistenten unterstützen mit Empathie auch diese wichtigen Überlegungen

Über Beerdigungswünsche zu sprechen fällt schwer, besonders mit den nahestehenden Personen

Seniorenassistenten stehen Ihren Senioren auch bei diesen wichtigen und sehr persönlichen Überlegungen zur Seite, denn es ist für die trauernden Angehörigen eine große Erleichterung, wenn sie wissen was gewünscht ist und somit zu tun ist. Seniorenassistenten werden in der Weiterbildung zum zertifizierten „Experten & Gesellschafter“ in den Beriechen Seelsorge sowie auch in der palliativen Begleitung bei der HELP Akademie geschult.

Angehörige müssen nach dem Tod eines geliebten Menschen zuerst den Verlust verschmerzen. Umso entlastender wenn in dieser schweren ersten Trauerphase Fragen wie wo und wie soll der Verstorbene bestattet werden, Sarg oder Einäscherung mit Urnenbestattung und welscher Rahmen ist für die Trauerfeier angemessen, schon bekannt sind. Seniorenassistenten wissen wie belastend diese Situation ist. Die Organisation der Bestattung ist die letzte Möglichkeit etwas für den Verstorbenen zu tun. Für viele Angehörigen ist es eine enorme Hilfe zu wissen was der Verstorbenen selbst gewollt hätte.

Mit der Veränderung einer Gesellschaft, in der Tod ein Tabu ist, mit weniger religiöser Bindung, mehr Singlehaushalte, Familienmitglieder, die über Städte und Länder verstreut sind, wandelt sich auch unsere Bestattungskultur.

Die wesentlichen Fragen dabei sind:

  • Erd- oder Feuerbestattung – wer soll die Organisation übernehmen?
  • Eine Ruhestätte ohne Grabpflege (z.B. ein Friedwald, Memoriam Garten, Urnenkirche), oder mit Grabpflege (Friedhof – Reihengrab, Wahlgrab, Urnengrab) – wer soll sich kümmern?
  • Eine Bestattungsverfügung erstellen und mit dem Testament aufbewahren?
  • Die Finanzierung klären und selbst vorab bezahlen durch einen Vorsorgevertrag (zweckgebunden und sicher vor dem Sozialamt mit einem Bestsatter oder einer Treuhandgesellschaft?
  • Sterbegeldversicherung (monatliche Beiträge), oder besser ein Sperrkonto (Einmalbetrag)?
  • … und vieles mehr.

Seniorenassistenten der HELP Akademie sind geschult in all diesen Fragen kompetent und mit großer Einfühlsamkeit zu begleiten, zu beraten und zu unterstützen – die Senioren selbst aber auch zusammen mit den Angehörigen.

Neues Angebot der HELP Akademie: Fernlehrgang ohne Präsenztage

Ein neues Angebot der HELP Akademie, buchbar ab 15. Januar 2022:

Grundlagenwissen der Seniorenassistenz

Lernen Sie autodidaktisch (Fernlehrgang ohne Präsenztage) die wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Begleitung und Betreuung Ihrer Senioren.

Dieses Selbststudium im Bereich der Seniorenbetreuung bietet allen Interessenten die räumlich weit entfernt sind, oder aus familiären Gründen an keinem Präsenzlehrgang teilnehmen können, die Möglichkeit in der Seniorenbetreuung tätig zu sein.

Grundlagenwissen der Seniorenassistenz
ist „die kleine Schwester“ des Präsenz-Lehrgangs „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz werden“

Dieses Lernangebot endet ohne Prüfung am Ende der Studienzeit mit einer Urkunde als Bestätigung der Teilnahme und nicht mit einem Zertifikat wie im Präsenzlehrgang. Sie lernen in Ruhe für sich zu Hause ohne Terminzwang und ohne Anreise und Übernachtung, wann immer Ihre Zeit es erlaubt.

Den Zugang zum internen Bereich unserer Akademie Homepage erreichen Sie mit einem Benutzernamen und einem Passwort, das Sie von uns nach Ihrer Anmeldung zusammen mit einer Lehrbroschüre, zum späteren Nachlesen der einzelnen Fächer, erhalten. Dieser Zugang ist 8 Wochen ab Passwortvergabe für Sie verfügbar. Die Inhalte werden von den gleichen Dozenten die auch im Präsenzlehrgang tätig sind erläutert und vorgetragen. Am Ende beantworten Sie 10 Verständnisfragen über ein Formular, das Sie uns übersenden und Sie erhalten dann Ihre persönliche Urkunde zum Fachwissen.

Praktische Fächer wie Basale Stimulation, Fitness für Senioren, Vernetzung im Quartier, Selbst und Zeitmanagement, Firmengründung mit Businessplan und Berufshaftpflichtversicherung sowie Marketing und Gesprächstraining können hier leider nicht präsentiert werden, da diese Fächer praktischen Übungen beinhalten, die hier entfallen müssen. Fragen Sie gerne bei Interesse nach den Konditionen des entsprechenden Moduls aus dem Präsenzunterricht. Besonders Modul 5 „Firmengründung und Marketing“ ist hier zu empfehlen.

Fazit:

Der Präsenzlehrgang „Experte & Gesellschafter in der Seniorenassistenz“ ist immer der Königswegum in diesem verantwortungsvollen Aufgabenbereich tätig zu sein. Er beinhaltet einige wichtige praxisorientierte Fächer mit vielen Übungen und endet mit Prüfung und einem hochwertigen Zertifikat. Sie erhalten auch noch einen Weiterbildungspass, den ersten Flyer für Ihren Außenauftritt und Sie können in die Liste „Seniorenassistenten finden“ auf unserer 2. Homepage „HELP Seniorenassistenz“ eingetragen werden.

Grundlagenwissen der Seniorenassistenz ist vergleichsweise ein Selbststudium im Bereich der Seniorenbetreuung. Dieses bietet allen Interessenten die räumlich weit entfernt sind, oder aus familiären oder anderen Gründen nicht in München vor Ort sein können, die Möglichkeit trotzdem mit den Grundlagen einer hochqualifizierten Weiterbildung in der Seniorenbetreuung tätig zu sein.

Dieses Angebot ist buchbar ab 15.01.2022.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und beantworten gerne vorab Ihre Fragen dazu.

Aufruf zur Impfung

Angesichts täglich rasant steigender Covid-19-Infektionen rufen wir alle, das gesamte Team der HELP Akademie, eindringlich zur Impfung auf:

Wir appellieren eindringlich an alle ungeimpften Menschen sich spätestens jetzt impfen zu lassen und an alle Geimpften sich die Booster Impfung zur Auffrischung jetzt geben zu lassen!

Wir schließen uns ganz klar unserem Bundespräsidenten an, der gestern sagte: „Es geht um die Zukunft Ihres Landes“.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft die gesamte Bevölkerung mit Nachdruck zum Impfen auf.

Zitat: “Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, und sie gefährden uns alle. Ich bitte Sie noch einmal: Lassen Sie sich impfen! Es geht um Ihre Gesundheit, und es geht um die Zukunft Ihres Landes!”

Diesem Aufruf möchten wir uns anschließen. Wir erleben alle eine Situation, die bei mehr Impfbereitschaft nicht so hätte kommen müssen.

Es sind vor allem Ungeimpfte, die sich in diesem Herbst mit dem Virus infizieren, und es sind vor allem Ungeimpfte, die auf den Intensivstationen um ihr Leben kämpften:

Teilweise Menschen, die trotz allem noch immer bestreiten, dass es dieses Virus gibt. Teilweise Menschen die sehr seltsame Verschwörungstheorien in den Sozialen Medien verbreiten. Teilweise Menschen, die aus Trotz bezüglich Ihrer eigenen Freiheiten sich nicht impfen lassen wollen. Teilweise Menschen, die „Angst“ vor Impfstoffen haben der mittlerweile weltweit verimpft wurden und wie erwiesen einen echten Schutz vor einer wirklich schrecklichen Krankheit bieten.

Unglaublich, wie wir finden!

Die Konsequenzen:

Andere schwer erkrankte Patienten können jetzt oft in den Krankenhäusern nicht mehr aufgenommen und behandelt werden. Ärzte müssen über die Priorität der Behandlungen und somit möglicherweise über Leben oder Sterben entscheiden. Das Pflegepersonal auf den Intensivstationen ist körperlich und mental komplett an seinen Grenzen angelangt.

Durch die jetzt wiederkehrenden, aber notwendigen und deutlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens stehen viele kleine und mittlere Unternehmen nun endgültig am Rande Ihrer Existenz.

Was muss noch geschehen damit spätestens jetzt jeder einzelne Mitmensch die Gefahren und die damit verbundenen Konsequenzen für uns alle durch Covid-19 versteht?

Sie alle, egal ob Sie Berufsbetreuer oder Seniorenassistenten sind, oder noch werden möchten, üben eine wichtige, verantwortungsvolle und wertvolle Dienstleistung aus, in der Sie unweigerlich sehr nahe mit den besonders gefährdeten Personenkreisen zu tun haben.

Wir bitten Sie eindringlich sich dieser hohen Verantwortung bewusst zu sein. Das bedeutet selbst geimpft zu sein und auch andere dazu zu motivieren. Es geht um unser aller Zukunft!

Endspurt Bildungsprämie 2021

Achtung: Jetzt besteht die letzte Möglichkeit, eine Bildungsprämie als bundesweite Förderung für eine Weiterbildung zu beantragen!

Nutzen Sie diese Chance noch bis Dezember 2021! Ende der Gutscheinausgabe zum Ende Dezember 2021 und letzte Möglichkeit der Abrechnungen bis Ende Dezember 2022.

Erwerbstätige können Prämiengutscheine der Bildungsprämie noch bis Ende 2021 in einer Beratungsstelle erhalten.

Ab Ausstellungsdatum haben die ausgegebenen Gutscheine eine Gültigkeitsfrist von sechs Monaten und können damit längstens bis Ende Juni 2022 für eine Weiterbildung bei Ihrem Anbieter eingesetzt werden.

Bitte beachten Sie, dass die zu fördernden Weiterbildungen erst nach Abschluss abgerechnet werden können. Dies muss spätestens bis zum 31. Dezember 2022 erfolgen.

Abrechnung länger andauernder Maßnahmen

Da abgeschlossene Weiterbildungsmaßnahmen vom Anbieter bis spätestens zum 31. Dezember 2022 abgerechnet werden müssen, sind längerfristige Maßnahmen ggf. jetzt schon nicht mehr förderfähig. Wenn die Maßnahme in inhaltlich und zeitlich abgrenzbare Abschnitte unterteilt ist, die einzeln bepreist und buchbar sind, besteht die Möglichkeit Prämiengutscheine nach einem solchen abgeschlossenen Modul bereits vor Abschluss der gesamten Weiterbildung abzurechnen. Bei der vorzeitigen Abrechnung ist es wichtig, dass die einzelnen Abschnitte der Weiterbildung im Kursprogramm ersichtlich sind. Die maximale Fördersumme von 500 Euro könnte dann noch ausgeschöpft werden, wenn ein Großteil der Kosten bereits zu diesem Zeitpunkt entstanden ist.

Beispiel: Eine Weiterbildung besteht aus vier Abschnitten. Ein Abschnitt (z.B. Semester) kostet 400 Euro. Am Ende des dritten Abschnitts sind insgesamt Kosten in Höhe von 1.200 Euro entstanden. Dies entspricht einem Eigenanteil von 700 Euro und einem Gutscheinwert von 500 Euro. Wenn der dritte Abschnitt auch inhaltlich abschließt, kann der Prämiengutschein nun zur Abrechnung eingereicht werden. Mit dem Ende des zweiten Abschnitts wären nur Kosten von 800 Euro erreicht worden und damit nur 400 Euro Gutscheinwert erstattungsfähig. Eine vorzeitige Abrechnung würde zu diesem Zeitpunkt die Höhe der Förderung um 100 Euro reduzieren.

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